Verletzungsmuster - Die Injury-Recall-Technique

Chronische Verletzungsmuster stellen die Reaktion des Körpers auf ein Ereignis dar, das eine „Körpererinnerung“ ausgelöst hat.

Dabei können nicht nur Verletzungen im eigentlichen Sinne, wie Bänderrisse, Operationen und Zahnverluste solche Muster auslösen, sondern auch Infektionen und sogar Lebensmittelvergiftungen können solche Körpererinnerungen hinterlassen und damit chronische Gesundheitsstörungen auslösen.
Im einfachsten Fall äußert sich ein solches Verletzungsmuster in der Empfindlichkeit einer Narbe bei Berührung. Es kann allerdings auch die gesamte muskuläre Steuerung des Körpers stören und damit eine dauerhafte Besserung von Beschwerden verhindern und erneute Verletzungen , zB. nach Sportunfällen, begünstigen. Sie sind eine häufige Ursache für eine ausbleibende dauerhafte Stabilisierung nach überstandenen Verletzungen.
Die Diagnostik solcher Muster gelingt mit der Applied Kinesiology, damit lassen sich von einem geübten Untersucher die Fazilitationszustände, d.h. die „Ansteuerungsstärke“ von verschiedenen Muskeln beurteilen und so ein Verletzungsmuster erkennen, das sich durch den Körper fortsetzt.
Die Behandlung gelingt mit der „Injury-Recall-Technique“ ,die auf den amerikanischen Chiropractor Dr. Walther Schmitt zurückgeht und von den deutschen Ärzten Dr. Martin Brunck und Dr. Dieter Becker in den letzten zehn Jahren entscheidend weiterentwickelt worden ist. Dr. Brunck und Dr. Becker unterrichten diese Technik in Ärzteseminaren in Deutschland und Europa. Sie sind als Referenten auf internationalen Kongressen aktiv. In ihren Vorträgen erklären sie die genauen neurologischen Wege eines solchen Musters und die darauf abgestimmten Ebenen der Diagnostik und Therapie.