Jeder von uns hat den Schlüssel zur eigenen Gesundheit und manchmal auch
der unserer Mitmenschen in der Hand. Hier einige Anregungen um die Voraussetzungen
zu schaffen, damit unser Dreieck der Gesundheit sich entspannt um seinen Mittelpunkt
bewegen kann:
Bewegen Sie sich oft und bewußt: Fordern Sie Ihr Nervensystem,
denn was Sie nicht benutzen, wird sich abbauen. Dies gilt nicht nur für
einzelne Muskeln, sondern genauso für Nervenzellen und ihre Verbindungen.
Dabei reicht das bewußte Gehen mit frei pendelnden Armen als Herausforderung
für Ihr Nervensystem durchaus aus. Steigen Sie auf dem Weg zur Arbeit einfach
eine Station früher aus der U-Bahn aus oder parken Sie etwas entfernter
und Sie werden Ihr Ziel entspannter und in besserem Zustand erreichen.Integrieren
Sie die Bewegung in Ihren Alltag und verschieben Sie den Teil der körperlichen
Bewegung nicht auf das Wochenende oder auf das Fitnesstudio.
Fordern Sie sich geistig: denken Sie auch mal abseits Ihrer üblichen Wege,
stellen Sie sich Aufgaben und erweitern Sie Ihre Perspektive. Verändern
Sie gelegentlich Ihre Gewohnheiten halten Sie sich auf allen Ebenen flexibel
und beweglich.
Atmen Sie richtig: Das Zwerchfell ist ein wichtiger Muskel im Körper.
Mit ihm bewegen wir Luft in Lungen und damit Sauerstoff in unsere Zellen. Durch
die Atmung wird die Wirbelsäule sanft bewegt, der Bauchraum massiert und
die Schultern und der Nacken gelockert. Als Hilfe können Sie zunächst
die Hand auf das Brustbein legen und dann in die Hand hineinatmen
nach einer Minute legen Sie die Hand auf den Oberbauch und atmen Sie dorthin.
Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Handpositionen um so ein gutes Gefühl
für Ihre Atmung zu entwickeln. Sie werden feststellen, dass Sie so eine
bewußtere
und entspanntere Körperhaltung entwickeln und Ihren Wachheitsgrad erhöhen.
Und das Beste: Bewußtes Atmen ist sogar während der Arbeit möglich.
Trainieren Sie richtig: Viele Menschen trainieren zu hart, in dem Glauben
nur Erschöpfung nach dem Sport sei gesund. Dem ist nicht so. Wiederkehrende
Verletzungen sind ein häufiges Zeichen für Übertraining. Fangen
Sie an mit einem Pulsmesser zu trainieren und überschreiten Sie für
einige Zeit eine Obergrenze nicht, die Sie nach der Formel: "180 minus
Lebensalter" berechnen. Hierbei liegen Sie im sogenannten "aeroben
Bereich" und Ihr Körper kann sich auf die Anforderungen an den Stoffwechsel
einstellen.
Bei chronischen Krankheiten fragen Sie Ihren Arzt nach der richtigen Trainingsform
für Sie.
Tinken Sie viel Wasser: Der menschliche Körper besteht zum überwiegenden
Teil aus Wasser.
Dieses transportiert Nährstoffe in die Zellen und "entsorgt"
die Abbauprodukte aus den Geweben.
Wir alle haben eine Tendenz zum chronischen Wassermangel, dies führt zur
relativen Austrocknung unserer Gelenkflächen und zu einer schlechten Funktion
unseres Nervensystems.
Die beste Flüssigkeit für den Körper ist Wasser nicht
Kaffee, Tee, Limonade oder Cola. Fangen Sie mit kleineren Mengen an, Ihren Körper
daran zu gewöhnen, dass der chronische Wassermangel nun korrigiert wird
und steigern Sie Ihre Trinkmenge dann auf 2-3 Liter pro Tag. Patienten mit chronischen
Krankheiten (z.B. Herz-, Leber- oder Nierenschwäche) sollten die Trinkmenge
mit Ihrem Arzt absprechen.
